Im Rahmen der Festivalwoche HEIMAT_KUNST 2026 eröffnet das Theater im Palais Berlin die Ausstellung „Die Kraft der Frauen“ in Kooperation mit dem Paul Klinger Künstlersozialwerk e.V.. Vom Juni bis Ende Dezember 2026 werden im Eingangsbereich des traditionsreichen Salontheaters Arbeiten gezeigt, die sich künstlerisch mit weiblicher Stärke, Sichtbarkeit, Selbstbehauptung und gesellschaftlicher Zuschreibung auseinandersetzen.
Für das Künstlersozialwerk ist diese Ausstellung ein besonderer Anlass: Mehrere Mitglieder sind mit ausgewählten Werken vertreten und bringen unterschiedliche künstlerische Handschriften in den thematischen Rahmen ein.
Die Ausstellung ergänzt die Festivalwoche als bereicherndes Element und eröffnet einen zusätzlichen künstlerischen Blick auf das Thema „Die Kraft der Frauen“.
Ausstellung „Die Kraft der Frauen“: Kunst als Stimme und Gegenwart
„Die Kraft der Frauen“ fragt nach Rollenbildern, nach Erinnerung, nach Widerstandskraft und nach der Sichtbarkeit weiblicher Perspektiven. Die Ausstellung ergänzt das Programm der Festivalwoche HEIMAT_KUNST als bereicherndes Element und eröffnet einen zusätzlichen Blick vom Bühnenraum in den Ausstellungsbereich: Hier begegnen Besucherinnen und Besucher Arbeiten, die auf stille, direkte oder vielschichtige Weise vom Thema erzählen.
Die gezeigten Werke treten in Dialog mit den Veranstaltungen der Festivalwoche, stehen zugleich aber für sich. Sie machen sichtbar, wie Künstlerinnen und Künstler des Paul Klinger Künstlersozialwerk e.V. das Motto aufgreifen: als Porträt, als Figur, als Symbol, als Erinnerung oder als künstlerische Spur weiblicher Präsenz.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke folgender Künstlerinnen und Künstler:

Annette Schreyer
Madonna Lactans, 2016
Pigmentdruck

Christian Zeitler
Hagia Anastasija, 2024
mixed media

Agnes von Rogister,
Sitzende, 2023
Tusche mit Feder

Catherine Aponte de Kelz
La Que Sostiene, 2026
Acryl auf Leinwand

Oleg Bogomolov
Sie, 2024
Öl auf Leinwand

Pola Brändle
Shadey Eyes, 2025
Collage – Decollage

Sylvia Muth
Me, 2011
Kaltnadeldruck

Marion Kausche
A Lady, 2024
Acryl auf Papier

Jutta Leitner
Human Nature Zero 2, 2019
Fotoprint montiert auf Leinwand

Heike Baltruweit
Variations In Grey, 2017
Fotografie
Die beteiligten Werke zeigen, wie unterschiedlich das Thema „Die Kraft der Frauen“ künstlerisch gelesen werden kann: als Figur, als Blick, als Körper, als Erinnerung, als Haltung oder als symbolische Verdichtung weiblicher Stärke. Gerade die Vielfalt der künstlerischen Mittel – von Zeichnung und Druckgrafik über Fotografie und Collage bis zur Malerei – macht deutlich, dass dieses Thema kein einheitliches Bild meint, sondern einen vielstimmigen Resonanzraum eröffnet. Alle hier genannten Künstlerinnen und Künstler sind Mitglied im Künstlersozialwerk und unterstützen den Verein durch Ihren Mitgliedsbeitrag.
Eröffnung im Rahmen von HEIMAT_KUNST 2026
Die Ausstellung wird am 10. Juni 2026 um 19:30 Uhr im Rahmen des Gala-Auftakts der Festivalwoche HEIMAT_KUNST eröffnet. Im Mittelpunkt des Abends steht das Figurentheaterstück „Die Katze von Kampen“ über die Berliner Universalkünstlerin und Pionierin des modernen Tanzes Valeska Gert.
Die Festivalwoche widmet sich unter dem Motto „Die Kraft der Frauen“ unterschiedlichen Perspektiven auf Frausein, Geschichte, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Strukturen. In diesem kulturellen Gesamtrahmen wird auch die Ausstellung vorgestellt. Sie erweitert das Programm um eine bildkünstlerische Ebene und bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, dem Thema nicht nur auf der Bühne, sondern auch in der Begegnung mit zeitgenössischer Kunst nachzugehen.
Besuch der Ausstellung
Ausstellung: Die Kraft der Frauen
Ort: Theater im Palais Berlin, Eingangsbereich
Eröffnung: 10. Juni 2026, 19:30 Uhr
Laufzeit: Juni bis Ende Dezember 2026
Kooperation: Theater im Palais Berlin und Paul Klinger Künstlersozialwerk
Die Ausstellung kann im Rahmen des Theaterbesuchs im Theater im Palais Berlin gesehen werden. Sie lädt dazu ein, das Thema der Festivalwoche über den Abend hinaus weiterzudenken: als Begegnung mit Kunst, mit Biografien, mit Blicken und mit unterschiedlichen Formen weiblicher Stärke.
Am Eröffnungsabend werden einige der ausgestellten Künstler und Künstlerinnen des Künstlersozialwerks anwesend sein. Sie freuen sich auf einen Austausch mit dem kunstinteressierten Publikum.


