Draußen vor der Tür
November 14 @ 20:00 – 21:30

Szenische Lesung
mit KSW-Mitglied Martin Pfisterer
„Ein Mann kommt nach Deutschland. Er war lange weg, der Mann. Sehr lange. Vielleicht zu lange. Und er kommt ganz anders wieder, als er wegging.“ Wolfgang Borchert braucht in seinem Drama Draußen vor der Tür nur wenige Worte, nur wenige Striche, um ein Bild zu zeichnen, das alle verstehen im Hungerwinter 1946/47, so kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Drama vom humpelnden Kriegsheimkehrer Beckmann, der sich im zerstörten Hamburg nicht mehr zurechtfindet. Versehrt, seelisch gebrochen, schweigsam.
Schnell avanciert das Stück zum größten Erfolg der Nachkriegszeit. Es wird Borchert weltberühmt machen und prägt die Epoche der sogenannten Trümmerliteratur.
